Hegegemeinschaft Rotwildring Rotwildgebiet Spessart
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Das Jahr des Rotwildes 

Mai

Das neue Geweih beginnt zu wachsen.                                                                  Die hochträchtigen Alttiere (Hirschkühe) vertreiben die Jungtiere vom Vorjahr, diese bleiben aber in der weitläufigen Umgebung ihrer Mutter. Gegen Monatsende werden in den traditionellen Setzrevieren die ersten, bis zu 8 kg schweren Kälber, geboren. 

Juni

Das Setzen der Kälber zieht sich bis Mitte Juni. Die erwachsenen Tiere verlieren das graue Winterhaar und haben nun kurzes, rotes Sommerhaar.

Das Geweih der älteren Hirsche ist bald ausgewachsen und für die Hirsche beginnt die sogenannte "Feistzeit".

Juli

Das Geweih der älteren Hirsche beginnt zu verknöchern. Ab Mitte des Monats  fegen die Hirsche den Bast an den Bäumen und Sträuchern ab. Die weiblichen Tiere finden wieder zu Familienverbänden aus Muttertieren, Kälbern, Schmaltieren und Jährlingen zusamen.   Foto: Scherzende Basthirsche                                                                                 

August

In den heißen Sommermonaten suhlt sich Rotwild gerne in Wasserlöchern und Tümpeln. Die ersten Hirsche verlassen die Feisthirschrudel und wandern mitunter viele Kilometer zu den traditionellen Brunftplätzen.

Das Fell der Kälber verliert die weißen Flecken.

September

Die Brunft des Rotwildes beginnt. Durch die Wälder dröhnt das Röhren der Hirsche. Platzhirsche verteidigen "ihr" Kahlwildrudel gegen Rivalen. Schwächere Hirsche werden durch Drohrituale abgeschreckt. Zwischen ebenbürtigen Gegnern kommt es häufig zum Kampf.