Hegegemeinschaft Rotwildring Rotwildgebiet Spessart
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Zum Jagdjahr 2021 / 2022

                  Nachrichtlich an alle Mitglieder der Rotwildhegegemeinschaft Hessischer Spessart 

 

 

Rotwildhegegemeinschaft

Hessischer Spessart

 

 

                                                                                                                            09.03.2021

Sehr geehrter Herr Rützel,                                                              

 

anbei erhalten Sie den Vorschlag der Rotwild Hegegemeinschaft Hessischer Spessart zur   Abschussfestsetzung Rotwild im Jagdjahr 21/22.

 

Diese Mail enthält eine Datei mit der Revierweisen Aufteilung nach Alters- und Geschlechterklassen  und eine umfangreiche Begründung Seitens der Hegegemeinschaft die der Vorstand in seiner Sitzung  am 07.03.21 beschlossen hat.

 

Eine Satzungskonforme Einladung und Abstimmung dieses  Vorschlages in der notwendigen Hauptversammlung der Hegegemeinschaft,  war uns wegen des Corona Lock Downs nicht möglich.

 

Darüber haben wir Ihre Behörde im Vorfeld informiert.

 

Sollte die Untere Jagdbehörde des Main Kinzig Kreises von unserem Vorschlag abweichen, so bitten  wir um zeitnahe Information und Begründung.

 

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefan Auerbach

 

Vorsitzender der Rotwildhegegemeinschaft Hessischer Spessart

und Sachkundiger Rotwildgebiet Spessart

 

                                                                -------------------------------------

 

 

Abschussplanvorschlag Rotwild der Rotwildhegegemeinschaft Spessart  für das JJ 2021/2022                                                                                                                                                               

 

Der Vorstand der Hegegemeinschaft im Einvernehmen mit dem Sachkundigen für das Rotwildgebiet Spessart beschließt, der unteren Jagdbehörde vorzuschlagen, das Abschuss-Soll Rotwild für das JJ 2021/2022 wie für das vorangegangene JJ auf in der Summe 1133 Stücke festzusetzen.                                                                Zum Zeitpunkt dieses Beschlusses liegen die offiziellen Ergebnisse der Bestandsrückrechnung, der Hegegemeinschaft und dem Sachkundigen noch nicht vor.
Diese Vorgabe entspricht dem Soll des Vorjahres und erhöht das erzielte Ist im Jagdjahr 20/21 (1045 Stück Rotwild) um 88 Stück.

Das Abschusssoll des Vorjahres wurde trotz massiver Anstrengungen und der längstes je genehmigten Jagdzeit (April bis Januar) und milder Witterung nicht erreicht.

 

Die Revierweise Aufteilung dieses Vorschlags ergibt sich aus der beigefügten Aufstellung und wendet die Richtlinien für die Hege und Bejagung des Rotwildes im Rotwildgebiet Spessart an.

Hinsichtlich der prozentualen Aufteilung zwischen den Geschlechtern halten wir ein Verhältnis von 60 % weiblich zu 40 % männlich für geboten, um die angestrebte Reduktion des Bestandes zu unterstützen. Von einem möglichen Austausch zwischen Alters- und Geschlechterklassen rät die Hegegemeinschaft ab, da hier weder die angestrebte Reduktion gesteuert wird, noch die wildbiologisch sinnvolle Zusammensetzung nach Geschlechter und Altersklassen ausreichend berücksichtigt wird. Der körperliche Nachweis (am ganzen Stück) ist erneut anzuordnen. Die einjährigen Hirsche (Schmalspießer) sind dringend wieder den Hirschen der Klasse 3 zuzuordnen um die seit 2 Jahren stattfindende Übernutzung dieser Altersklasse zu unterbinden!

 

Zusammenfassung der Eckpunkte des Vorschlages der Rotwildhegegemeinschaft Spessart zum Jagdjahr 2020/21

 

1.Festsetzung eines Abschusssolls von 1133 Stück im Geschlechter Verhältnis 40 % männlich/60% weiblich zur Unterstützung der Bestandsreduzierung.
 

2.Genehmigung des 30% Nachbewilligungsrahmens wobei 10% durch den Jagdausübungsberechtigten beim Kahlwild selbst verwaltet werden.
 

3.Zuordnung der einjährigen männlichen Stücke zur Klasse III der Hirsche um hier die seit Einführung der Schalenwildrichtlinie stattfindende Übernutzung, zum Erhalt eines gesunden Bestandes,  zu stoppen.
 

4.Die Hirsche der Klasse 2 werden im Abschusssoll nicht freigegeben um das Vorhandensein einer ausreichenden Anzahl alter Hirsche aus wildbiologischer Sicht zu ermöglichen. Evtl. auftretende Schadensschwerpunkte durch mittelalte Hirsche (Klasse 2) können im Rahmen der Möglichkeiten des § 27 BJG erlegt werden.
 

5.Bei der Vergabe der Hirsche der Klasse 1 fordert die Hegegemeinschaft zur Jahrzehnte langen Selbstverwaltung zurückzukehren um die gerechte Verteilung an alle Reviere in der Hegegemeinschaft nach dem bewährten Bonus/Malus System wieder in Kraft zu setzen. Nach den Regeln der Schalenwildrichtlinie bekommen kleine Reviere niemals die Freigabe eines Hirsches der Altersklasse, was zu einer massiven Benachteiligung der Pächter gegenüber dem Landesbetrieb Hessenforst führt.
 

6.Die Schmaltiere sind getrennt von den Kälbern freizugeben, statt eines Wildkalbes kann ein Hirschkalb erlegt werden.

 

 

Die seit Januar 2019 angeordnete hessische Schalenwildrichtlinie hat sich seit Inkraftsetzung im Jagdjahr 2019 aus mehreren Aspekten als ungeeignet gezeigt.   Die angestrebte Reduktion wurde nicht erreicht, da die Zuwachsträger unzureichend reduziert wurden. Die männliche Population wurde entgegen der Vorgabe, insbesondere bei den einjährigen Stücken (Schmalspießer) übermäßig reduziert.

Die Wildschadenssituation ist gegenüber den Vorjahren massiv angestiegen. Hier wird neben anderen Faktoren auch die übermäßig lange Jagdzeit (April bis Ende Januar) und der massiv gestiegene Jagddruck verantwortlich gemacht.

 

Die im Jagdjahr 2020/2021 erlegten 1045 Stücke (92% vom Soll) stellen die zweithöchste jemals erzielte Strecke dar, sind jedoch in Summe in der Zusammensetzung mit 47% beim männlichen Wild und 53 % beim weiblichen Wild weit von der Vorgabe (40% männlich und 60% weiblich) entfernt, welche vor der Schalenwildrichtlinie noch erreicht wurde: Im JJ 17/18 42% : 58% und im JJ 16/17 38% : 62%.

 

Für das Forstamt Jossgrund waren z.B. für das Jagdjahr  (JJ) 2020/2021 65 Hirsche Kl. 3 sowie 119 Hirschkälber festgesetzt.  Erlegt wurden aber 128 Hirsche der Klasse 3 und 124 Hirschkälber.

Dieses Überschießen der Hirsche der Klasse 3 ist durch nichts zu rechtfertigen, zumal das Forstamt den festgesetzten Alttierabschuss mit 98 von 146 Tieren weit verfehlt hat. Das ist für die aus der Sicht der Hegegemeinschaft beabsichtigte Absenkung des Rotwildbestandes kontraproduktiv. Die Tatsache, dass das Forstamt zahlenmäßig den Abschuss erfüllt hat, kann nicht zu einer Erhöhung der Gesamtabschussfestsetzung führen, weil die Zusammensetzung der Strecke nach Alter und Geschlecht erkennbar den Vorgaben der Festsetzung nicht entspricht.
In wieweit hier eine formelle Abschussüberschreitung vorliegt ist durch die UJB zu prüfen. Hierüber bittet die Hegegemeinschaft um Auskunft.

 

Das vom Leiter des Forstamtes Jossgrund erstattete forstliche Gutachten vom 26.02.2021 bestätigt, dass in der dortigen staatlichen Regiejagd der als Mindestabschuss (§ 26 Abs. 1 Satz 3 HJagdG) festgesetzte Abschuss an Alttieren nicht erfüllt worden ist. Gleiches ergibt sich aus dem entsprechenden Gutachten des Leiters des Forstamtes Schlüchtern vom 22.02.2021.

 

Eine Erhöhung der Abschusszahlen für die Gesamthegegemeinschaft oder für einzelne Reviere ist weder nach dem Ergebnis der Schälschadenserhebung 2020 noch nach der Schalenwildrichtlinie des Ministeriums geboten zumal das Soll im letzten Jagdjahr verfehlt wurde und der mögliche Nachbewilligungsrahmen bei weitem nicht beansprucht wurde.

 

Zur Schälschadenserhebung:

In den vorstehend genannten forstlichen Gutachten wird zunächst für unsere Hegegemeinschaft  angegeben, es lägen frische Schälschäden in Höhe von

  • 3,8 % für Buche sowie
  • 5,3 % für Fichte vor.

Aus der Grundliste für das Land Hessen ergibt sich, dass es sich bei diesen Zahlen um die Summe der frisch = erstmalig sowie der zum wiederholten Male geschälten Bäume der jeweiligen Baumart handelt.

 

In Zahlen bedeutet das: bei den Aufnahmen wurden bei 3.397 überprüften Fichten

43 mit einem frischen Schälschaden sowie weitere 137 Bäume festgestellt, bei denen bereits vor dem Jahr 2020 eine Schälung stattgefunden hatte.

Die zum wiederholten Male von einer Schäleinwirkung betroffenen Bäume sind aber bereits in den Vorjahren erfasst worden, weil die Aufnahmen jährlich jeweils an den gleichen festgelegten Punkten vorgenommen werden.

Hier liegt also eine Doppelerfassung vor, so dass die Addition der beiden Prozentsätze einen falsch-zu hohen Wert angibt.

 

Dass diese Addition falsch ist, hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main

in seinem Beschluss vom 20. November 2019 (10 L 3084/19.F) bestätigt. Das war das von uns geführte vorläufige Rechtsschutzverfahren gegen die das Forstamt Jossgrund betreffende Abschussfestsetzung für das JJ 2019/2020.

Das Verwaltungsgericht FFM führt auf Seite 32 im zweiten Absatz aus:

 

             „Soweit die Antragstellerin (das ist die Hegegemeinschaft) gegen die

              Bewertung der Schäden einwendet, dass den erhobenen Schäldaten     

              sowohl Schälschäden an erstmals geschälten (frische Schäden) als auch

              Schäden an bereits durch Schälungen vorgeschädigten Bäumen (frisch-alte

              Schäden) zugrunde gelegt worden seien, während die Grenzwerte der

              Schalenwildrichtlinie allein auf ausschließlich frische Schälschäden

              abstellen, so dass die Datenbasis nicht vergleichbar sei, ist ihr jedoch

              beizupflichten.“

 

Frische = erstmalige Schäleinwirkungen wurden in Höhe von

  • 1,6 % bei Buche sowie
  • 1,3 % bei Fichte

ermittelt.

 

In beiden forstlichen Gutachten werden für die Bereiche der Forstämter sowie einzelner Forstbetriebe gesondert durchgeführte betriebliche Erhebungen mit von den amtlichen Feststellungen abweichenden teilweise erheblich höheren Schälprozenten genannt.

 

Die Datengrundlage dazu ist nicht nachvollziehbar. Diese Vorgehensweise widerspricht zudem dem für die Forstämter als Dienstanweisung verbindlichen Vorgabe des Erlasses vom 14.02.2018 über das Verfahren zur Aufnahme der Schälschadensbelastung im Staatswald und im nicht betreuten Nichtstaatswald sowie forstlichen Gutachten.

 

Die Grenzwerte sind seit dem 01.01.2021 unbeachtlich;

 

Die oberste Jagdbehörde hat am 18.Dezember 2020, Geschäftszeichen:  VI 6 – 88a 08.03.02 – 001/2020/007 den Erlass, überschrieben mit

 

„Abschussplanung, -festsetzung und -vollzug 

 

Zur Anwendung der Vorschriften von §§ 26 bis 26b des Hessischen Jagdgesetzes (HJagdG) und zur Wahrung der Vorgaben des § 21 Bundesjagdgesetz (BJagdG) sowie des § 21 HJagdG bitte ich folgende gefassten Hinweise und Anordnungen zu beachten:“

an die Jagdbehörden gerichtet.

 

Dieser Erlass ist am 01.Januar 2021 in Kraft getreten und soll bis zum 31. Dezember 2027 gelten.

 

Er (künftig zur besseren Unterscheidbarkeit als Dezember-Erlass bezeichnet) stellt keinerlei Verbindung zu der ministeriellen Schalenwildrichtlinie in ihrer geänderten Fassung her. Auf die darin enthaltenen Anordnungen und Hinweise wird weder verwiesen noch wird darauf Bezug genommen noch werden sie in sonstiger Weise zum Bestandteil des Erlasses vom 18.12.2020 gemacht.

                                          

Formell stehen damit die ministerielle Schalenwildrichtlinie sowie der Dezember-Erlass völlig unabhängig nebeneinander.

 

Inhaltlich allerdings regelt der Dezember - Erlass die in der ministeriellen Schalenwildrichtlinie enthaltenen Hinweise und Anordnungen zur Bejagung des Schalenwildes in Hessen vollumfänglich neu und anders:

 

Es gibt im Dezember-Erlass keine Grenzwerte für Schälschäden mit daran anknüpfender Verpflichtung der Jagdbehörde, mindestens 130 % des Abschuss-Ist des Vorjahres festzusetzen

 

Wegen der Wilddichte und deren Ökosystemverträglichkeit wird auf die forstlichen Gutachten der Forstämter verwiesen. Insoweit enthalten vorliegend beide Gutachten nur punktuelle Aussagen.

 

Der Dezember-Erlass sieht nicht vor, dass die oberste Jagdbehörde, also das Ministerium, prüft, ob eine „für den Lebensraum angepasste Höhe des Schalenwildbestandes“ in dem jeweiligen Rotwildgebiet besteht.

 

Den nachgeordneten Jagdbehörden wird mit dem Dezember-Erlass nicht vorgegeben, wie die „natürlichen Altersstufen“ im Sinne des § 26 Abs. 1 HJagdG    zu verstehen sein sollen. Vielmehr werden sie verpflichtet, den Abschuss so festzusetzen, dass die Ziele des § 21 BJagdG voll gewahrt bleiben.

Zu diesen Zielen gehört auch die Erhaltung eines gesunden Wildbestandes … in angemessener Zahl. Es ist einhellige Meinung, dass „gesund“ nicht nur die körperliche Unversehrtheit meint, sondern auch die Gewährleistung einer nach wildbiologischen Erkenntnissen erforderlichen ausgewogenen Sozialstruktur.

 

Keine Rede ist mehr davon, dass die Jagdbehörde  vor einer beabsichtigten Abweichung von den Vorgaben des ministeriellen Erlasses zu berichten hätte.

Im Dezember-Erlass werden die Jagdbehörden ferner wie folgt angewiesen:

 

„Weicht die Jagdbehörde bei der Festsetzung des Abschussplanes von dem Vorschlag der Hegegemeinschaft ab, sind darüber sowohl der Sachkundige als auch die Hegegemeinschaft zu unterrichten.“

 

Die Jagdbehörden werden zudem angewiesen, dass sie die in den Jagdgesetzen vorgegebenen Regelungen auszuführen haben.

Daraus folgt zwingend, dass nicht die Schalenwildrichtlinie Grundlage der Entscheidung der unteren Jagdbehörde sein kann, sondern vielmehr – wie es in § 26 Abs. 1 HJagdG heißt – die Planungen der Hegegemeinschaft.

 

Sonstige Anmerkungen

 

Schälschadenserhebung:

Die Hegegemeinschaft fordert bei der Ausweisung der Schälschäden die tatsächlich nur frischen Schäden zu benennen. Eine Addition von frischen mit frisch alten Schäden ist weder zulässig noch zielführend bei der Schadensbegutachtung,   da es zu Doppelzählungen kommt. Ein altgeschälter Baum wird durch eine nochmalige Schäle nicht mehr geschädigt, weil er ja schon im Sinne der Verordnung als geschält gilt.

 

Wildruhezonen / Besucherlenkung / Jagddruck

Im Corona Jahr 2020 sind wesentlich mehr Waldbesucher anzutreffen gewesen, was sicherlich Einfluss auf das Schälverhalten des Wildes mit sich gebracht hat. Um den Stress der Tiere niedriger zu halten, wäre eine bessere Besucherlenkung wünschenswert. Die Einrichtung von Wildruhezonen muss angepackt werden. Rückzugsräume für das Wild werden dazu führen, dass weniger Schäden zu verzeichnen sein werden.

Der derzeit hohe Jagddruck ist, was die Schadensereignisse betrifft, kontraindiziert. Gleiche Wirkungen gehen von der Verlängerung der Jagdzeiten aus.  Der permanente Jagddruck führt darüber hinaus dazu, das Wild immer weniger sichtbar wird und dadurch die Abschusserfüllung stagniert.

 

Das Land der Dichter und Denker wird sich Wald mit Wild leisten können. Wild gehört in das Ökosystem Wald. Gewöhnen wir uns an, diese Tatsache zu akzeptieren.

 

Der Vorstand der Rotwildhegegemeinschaft Spessart

 

09.03.2021

Nachricht der Unteren Jagdbehörde - Beschluss Jagdbeirat - Abschussplanfestsetzung 2021 / 2022

Von: "Rützel, Mario" <Mario.Ruetzel@MKK.de>
Datum: 16. März 2021 um 09:25:57 MEZ
An: "Stefan Auerbach (stefanauerbach@me.com)" <stefanauerbach@me.com>
Kopie: Joachim.Schramm@rpks.hessen.de, Lars.Hellwig@rpks.hessen.de
Betreff: Beschluss Jagdbeirat

 Sehr geehrter Herr Auerbach,

 wir möchten Sie über den Beschluss der Jagdbeiratssitzung am 15.03.2021 in Bezug auf die Abschussfestsetzung Rotwild für das Rotwildgebiet Spessart unterrichten. Nachfolgende Beschlüsse wurden gefasst:

-Der Abschussplan wird Schalenwildrichtlinien-Konform auf 1379 Stücke Rotwild festgesetzt

-Die Regelfreigaben für die staatlichen Eigenjagdbezirke des Forstamt Jossgrund werden als Gruppe zusammengefasst und um 10 Stücke der Poolfreigabe (31 Stücke) ergänzt.

-Die Gruppe der Poolfreigabe wird somit um die Reviere der stEJB’s des Forstamtes reduziert. Die Freigabe wird auf 21 Stücke der festgesetzt.

-Um den Abschuss beim Kahlwild stärker in den Mittelpunkt zu stellen, wird ein Bonus-System eingeführt, welches bei 90%iger Erfüllung des Kahlwildabschusses und insbesondere beim Alttierabschusses die Freigabe eines Hirsches Akl. I für das Folgejahr in Aussicht gestellt.

Weiterhin werden alle Abschussmeldungen bei unserer Behörde gegeben und eine Zusammenfassung an die Hegegemeinschaft weitergeleitet. Nachbewilligungen werden durch unsere Behörde in Benehmen mit dem Sachkundigen erteilt.  

Diese Nachricht ergeht nachrichtlich auch an die Obere Jagdbehörde beim Regierungspräsidium Kassel. 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

M. Rützel

 

Amt 32 -

Amt für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration

Stellv. Sachgebietsleiter Kreisordnungsamt

Teamleiter Untere Jagd- und Fischereibehörde                                                                                                     Main-Kinzig-Kreis                                                                             

Im Niederfeld  63589 Linsengericht                                                                                                                        Tel.: 06051-85 14962  - Fax: 06051-85 14959                                                                                                           E-Mail: mario.ruetzel@mkk.de - Homepage:www.mkk.de

Zur Information:     April 2020

Dritte Verordnung zur Änderung der Hessischen Jagdverordnung

Der Landesjagdverband Hessen e.V. nimmt Stellung:

11.04.2020